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50 Jahre CroisiEurope – Eine Reise durch fünf Jahrzehnte Leidenschaft für Flusskreuzfahrten

24. Februar 2026
50 Jahre CroisiEurope – Eine Reise durch fünf Jahrzehnte Leidenschaft für Flusskreuzfahrten

50 Jahre CroisiEurope – das bedeutet fünf Jahrzehnte Innovation, familiäre Werte und außergewöhnliche Flusskreuzfahrten in Europa und weltweit. Seit der Gründung im Jahr 1976 hat sich das elsässische Familienunternehmen zur größten unabhängigen Flussreederei Europas entwickelt – und ist dabei seinen Wurzeln stets treu geblieben. Wer schon einmal mit CroisiEurope gereist ist, erinnert sich vielleicht an sie: Landschaften, Blumenmotive und farbenfrohe Kompositionen, die Flure, Salons und Kabinen schmücken. Diese Werke sind weit mehr als Dekoration – sie erzählen die Geschichte eines Mannes, der Unternehmertum und Kunst auf einzigartige Weise verband: Gérard Schmitter, Gründer von CroisiEurope und kreativer Kopf hinter einer ganzen Flotte.

Zum Jubiläum werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Etappen einer beeindruckenden Erfolgsgeschichte.

Die Anfänge: Eine elsässische Vision erobert die Flüsse

Geboren im elsässischen Betschdorf, einem Ort, der für seine traditionelle Salzglasur-Keramik bekannt ist, wuchs Gérard Schmitter in einem handwerklich geprägten Umfeld auf. Als Sohn eines Töpfers entwickelte er früh ein Gespür für Materialien, Formen und Details – und für die Bedeutung echter Qualität.

Seine künstlerische Ausbildung absolvierte er an der Kunstgewerbeschule in Limoges. Doch statt sich ausschließlich der Kunst zu widmen, sammelte er zunächst Erfahrungen in unterschiedlichen Industriezweigen – von Kunststoff bis Glas. Der entscheidende Impuls kam 1970 mit der Gründung von „Paradisland“, einem Freizeitpark im Elsass. Hier zeigte sich bereits, was ihn antreiben sollte: Er wollte Erlebnisse schaffen, die Menschen begeistern.

1976 folgte der nächste Schritt. In Plobsheim eröffnete er das Restaurant „Rhinland“ direkt am Wasser. Um Gäste aus Straßburg anzuziehen, charterte er ein Schiff und organisierte Tagesfahrten mit Tanztee auf dem Rhein – ein damals völlig neues Konzept. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Bald kam ein zweites Schiff hinzu, und 1982 erwarb und modernisierte er sein erstes eigenes Schiff, die „Alsace 1“.

Damit war der Grundstein für eine neue Ära gelegt: Die Ausflüge wurden länger, Übernachtungen an Bord eingeführt. In den 1980er Jahren kamen vier weitere Schiffe zur Flotte hinzu: Hansi, Petite France, Kléber und Kellermann. Aus „Alsace Croisières“ entstand schließlich CroisiEurope – und mit ihr der Beginn der modernen Flusskreuzfahrt in Frankreich.

Der Weg zur Unabhängigkeit

1990 markierte einen entscheidenden Wendepunkt. Mit der Indienststellung der MS Liberté wurde Gérard Schmitter erstmals selbst zum Reeder. Das Schiff stand symbolisch für eine klare Vision: Unabhängigkeit in Planung, Bau und Vermarktung.

In den folgenden Jahrzehnten wuchs die Flotte kontinuierlich. Schiffe wurden unter anderem in Namur, Saint-Nazaire und Ho-Chi-Minh-Stadt gebaut – stets unter enger Begleitung des Unternehmens. 1997 erfolgte die Umbenennung in CroisiEurope und die konsequente Öffnung zum internationalen Markt.

Heute umfasst die Flotte Dutzende Schiffe, die auf den schönsten Flüssen Europas sowie auf ausgewählten Meeren unterwegs sind – ein beeindruckendes Vermächtnis unternehmerischer Weitsicht.

Der Künstler hinter dem Unternehmer

Was viele Gäste nicht wissen: Gérard Schmitter blieb sein Leben lang Künstler. In seinem Zuhause im elsässischen Eschau widmete er sich vor allem der Acrylmalerei. Bis zu seinem Tod gestaltete er persönlich einen Großteil der Innenräume seiner Schiffe mit eigenen Werken.

Seine Gemälde – florale Arrangements, Landschaften, farbenstarke Impressionen – tragen seine unverkennbare Handschrift. Sie verleihen den Schiffen Individualität und Wärme. Für ihn war klar: Seine Schiffe sollten keine austauschbaren Hotels auf dem Wasser sein, sondern Orte mit Seele.

Diese künstlerische Haltung ist bis heute spürbar. Die Handwerker und Designer, die die Schiffe ausstatten, führen sein Streben nach Authentizität und Detailgenauigkeit fort. Jeder Raum trägt eine persönliche Note – ein bewusstes Gegenmodell zur Standardisierung.

50 Jahre später: Ein lebendiges Erbe

Auch ein halbes Jahrhundert nach der Gründung ist die Vision von Gérard Schmitter lebendig. Die Familie und das Team, das er aufgebaut hat, führen das Unternehmen in seinem Sinne weiter. Innovation, Qualitätsbewusstsein und kreative Freiheit prägen weiterhin jede neue Route und jedes neue Schiff.

Seine Kunstwerke bleiben dabei sichtbarer Ausdruck dieser Geschichte. Sie erinnern daran, dass CroisiEurope nicht nur aus Stahl, Motoren und Reiserouten besteht, sondern aus Ideen, Mut und künstlerischer Leidenschaft.

Von den ersten Fahrten auf dem Rhein bei Plobsheim bis zu einer internationalen Flotte ist die Entwicklung von CroisiEurope eng mit der Persönlichkeit ihres Gründers verbunden. Er musste sich nie zwischen Kunst und Unternehmertum entscheiden – er verband beides konsequent.

Wenn Sie bei Ihrer nächsten Flusskreuzfahrt durch die Gänge schlendern, werfen Sie einen genaueren Blick auf die Bilder an den Wänden. Hinter jeder Signatur verbirgt sich die Geschichte eines Mannes, der daran glaubte, dass Schönheit eine Reise verwandeln kann.

Auch 50 Jahre nach der Gründung begleitet sein Vermächtnis CroisiEurope weiterhin auf allen Flüssen der Welt.

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